Herzlich willkommen. Neuanfang!

Meine lange Pause, die ich mir gestattet habe, ist zu Ende.

Aller Anfang ist schwer…

Wir haben über ein Jahr nach einer für uns geeigneten Wohnung gesucht. Die meiste Suche hat mein Mann übernommen. Da er derjenige war, der dort einen Job hatte, und vor Ort tätig sein konnte.

Langsam gab ich meine Arbeitsstellen in Bremen auf und nach dem Umzug konzentrierte ich mich auf die neue Wohnung, die komplett neu eingerichtet werden sollte. Das hat mir wie immer einen großen Spaß gemacht. Ich war wieder in meinem Element!

Nun, nach vier Monaten, ist die Wohnung endlich fertig. Unsere Wohlfühloase ist wunderschön und gemütlich geworden. Natürlich finden wir noch Kleinigkeiten, die wir noch ausbessern wollen, aber das bleibt nicht aus – wir sind beide Tüftler und Bastler und ständig „auf der Suche“ – also werden wir vermutlich nie fertig 😉 Und das ist auch gut so. Das macht UNS aus.

Jetzt ist auch die Zeit gekommen, dass ich mich um mich, meine Zukunft und Projekte kümmern kann. Parallel zu Jobsuche bastle ich wieder und versuche meine geliebte Seite zu aktualisieren und sie endlich mal wieder mit neuen Sachen zu füllen.

 

 

Hier ein kleiner Einblick in unseren neuen, eklektischen Heim:
Eklektischer Einrichtungsstil oder anders gesagt: passt das überhaupt zusammen?

Ein paar Fakten:

Dieser Wohnstil erscheint für den ersten Blick vielleicht chaotisch oder sogar kitschig, aber das ist er überhaupt nicht. Es ist ein Stilmix und er ist zu meinen Liebling geworden. Ich mag es bunt und verrückt, aber nicht überall und deswegen wäre eine komplette Wohnung in Boho oder in Shabby Chic Stil zu viel für mich. Andererseits die gesamten Räume im Skandinavischen oder sogar im Minimalistischen Stil wären… nennen wir es „zu erwachsen“ und passen nicht ganz zu meiner Persönlichkeit. Deswegen ist der eklektische Wohnstil wie für mich gemacht. Er beinhaltet einen gekonnten Mix aus verschiedenen Stilen, aber auch Muster- und Strukturmix.

Der Eklektizismus bedeutet für mich Vielfalt. Vielfalt, die Design – Elemente aus verschiedenen Richtungen kombiniert. Zwei wichtige Dinge muss man trotzdem beachten: Gleichgewicht und Harmonie! Wenn schon Möbel aus verschiedenen Epochen und Stilen, dann wenigsten die gleiche Farbe von den Accessoires. Ein roter Faden ist da wirklich von Vorteil, sonst verliert man sich schnell in einem Wunderland aus Formen und Farben. Vielleicht wiederholt sich das Muster von den Vorhängen oder einer Tapete in den Kissen oder dem Teppich – Die Möglichkeiten scheinen hier unbegrenzt. Wenn man afrikanische Masken und indische Figuren mag – nur zu. Dabei sollte man allerdings achten, dass die aus dem gleichen Material sind z.B. Holz. Usw.

Also seid mutig und habt Spaß!!!

Couch Surfing durch Wohnstile #2 Puristisch

puristisch – die Kunst der Leere

…Oder, wie die Minimalisten sagen: weniger ist mehr. Die Philosophie diesen Stils besagt, dass man sich auf das Nötigste beschränken soll. Die Nützlichkeit ist das Prio Nr.1. Es wird gekauft, was absolut notwendig ist, was wesentlich für den Alltag ist. Dadurch gewinnt man mehr Platz und Transparenz im Raum. Purismus muss aber nicht automatisch kalt und unpersönlich oder gar langweilig bedeuten. Er hat Klasse, Stil und Eleganz.

Schon die Römer vor 2000 Jahre haben ihre Domizile minimalistisch eingerichtet. Es gab zwei Liegen, Stuhle und einen Tisch – so lebten die meisten Bürger damals.

Heutzutage zeigt der puristische Stil understatement, Eleganz, Subtilität. Die Bauhaus Epoche lässt sich durch klare Linien, geometrische Formen, dezente Farben und hochwertige Einzelstücke definieren.

Purismus ist eine Muster freie Zone unterstützt durch Betonelemente, einzelne Lieblingsstücke und hängende (schwebende) gradlinige Regale. Massivholz, Stahl und Leder ergänzen das Bild. Die Farbpalette bewegt sich eher im kühlen Bereich: Weiß, Silber, Grau, Schwarz, Dunkelblau. Grundsätzlich gilt: dunkle Wände – helle Möbeln und umgekehrt.

Für mich ist Purismus eine unnahbare Schönheit, die sich in Personen wie Marlene Dietrich spiegelt – reduziert und auf den Punkt.

Mein puristisches Sofa sieht so aus:

Couch Surfing durch die Wohnstile #1 Landhaus

Es war wieder Zeit für mich eine neue Serie anzufangen. Nicht, dass ich mich schnell langweilen würde, aber ich schaue immer wieder gerne nach neuen Gebieten, wo ich mich austoben könnte. Da momentan alle meine Freunde eingerichtet sind und unser Umzug noch in der Schwebe steht, habe ich mir ein Projekt gesucht, bei dem ich für unsere neue Wohnung ein wenig recherchieren, experimentieren und Inspirationen sammeln kann. Und wie der Titel schon sagt, möchte ich durch verschiedene Wohnstile surfen und schauen welche Welle, die Meine ist. Ich bin sehr gespannt auf diesen wilden Ritt.

Natürlich gehört zu einer Wohnstil-Definition mehr als nur ein Sofa einzurichten. Aber alles andere würde meine räumlichen Möglichkeiten sprengen, deswegen habe ich mich (momentan) nur auf ein Objekt konzentriert.

Der Landhausstil – Natur pur!

Die Natur spiegelt sich hier in den Farben und Materialien. Holz, Stein, Keramik, Rattan, Ton, Zink, Baumwolle und Leinen prägen diesen gemütlichen und naturverbundenen Stil. Alles soll am besten selbst hergestellt werden: selbstgenähte Decken und Kissen, Möbeln aus massivem Holz, getrocknete Blumen, Kerzen. Ein bisschen Kitsch darf es sein – z.B. im Form von Porzellanfiguren. Diese romantische Idylle, die wir heute in der Mode und dem Wohnstil wiederfinden, war früher mit harter Arbeit auf dem Feld, im Garten, in der Stube und mit dem Nutzvieh verbunden. Aber der Stil an sich hat sich kaum verändert. Schon damals, als ich noch ein kleines Mädchen war, hatte mein Opa zu Hause karierte Vorhänge, Patchworkdecken mit Blumenmuster und überall im Haus hingen getrocknete Kräuter und Blumen von der Decke. Mein Opa war Tischler und bei ihm waren alle Möbel selbst gemacht. Oft habe ich ihm geholfen Sachen zu verleimen oder mit Sandpapier zu bearbeiten. Mein erster Schreibt stammte aus seiner Hand.

Der Landhausstil in der City

Immer häufiger und immer mehr Menschen sehnen sich, nach einem hektischen Tag im Büro, nach einer ländlichen Idylle mitten in dem Großstadtdschungel. Die Gemütlichkeit und Gelassenheit sind die perfekte Erholung von dem Chaos und Egoismus der Stadt.

Mein Landhausstil ist das Haus meines Opas und bedeutet Freiheit und frische Luft:

  • Farben: Rot, Blau, Grün, Zitronengelb und Pastelltöne
  • Muster: Streifen, Karos, Blumen
  • Naturholzmöbeln – gerne mit antikem Charme
  • Handbemaltes Porzellan
  • Frische Kräuter, Lavendel, getrocknete Blumen, aber auch Obst und Pilze
  • Tee, Getreidekaffee und selbstgemachte Limonade

Mein Landhaus Sofa sieht so aus:

 

Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt #2

Ich habe beschlossen dieses Jahr keinen Tannenbaum zu kaufen. Ich liebe zwar total den wundervollen Duft nach Wald und meiner Kindheit, aber wenn ich mir überlege, was mit der Tanne nach spätestens 6. Januar passiert, blutet mir das Herz. Aber Weihnachten ohne Tannenbaum ist für mich unvorstellbar und ein Ast aus Plastik kommt mir nicht ins Haus. Die Ideen in meinem Kopf überschlugen sich. Also um mich zwischen durch auch auf andere Sachen konzentrieren zu können, fuhr ich zu Bauhaus, um meinen Kopf und meine Nerven zu beruhigen. Manchmal denke ich, ich könnte da wohnen und jedes Mal, wenn eine Idee in meinem Kopf entsteht, wäre alles da, um sie zu verwirklichen.

Mit einem Einkaufszettel und einem Stift in der Hand, notierte ich alles, was nötig wäre um meinen Weihnachtsbaum Projekt zu verwirklichen. Mein Kopf war fürs Erste besänftigt. Nun musste ich (nur noch) auf das Wochenende und somit auf meinen Mann warten.

Nach einer erfolgreichen Shoppingtour, haben wir alles in die Wohnung gebracht… Holz soweit das Auge reicht und die Nase es riechen konnte – TOLL!

Wir haben (zu zweit) 4 Stunden für dieses Projekt gebraucht. Aber es hat (wie immer) viel Spaß gemacht zusammen herumzuwerkeln.

 

et voilà:

 

tannenbaum-large

Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt #1

IKEA ist wie Lego. Man bekommt eine Bedienungsanleitung wie man vorgehen soll, um ein Regal, ein Raumschiff, einen Tisch oder Stuhl oder eine Burg zu bauen. Aber mit ein wenig Fantasie kann man GROßES (er)schaffen.

Ein Raumtrenner oder ein Wandschrank aus ein paar Regalen und Tischbeinen ist da kein Problem mehr. In diesem Fall ist es ein Raumtrenner in einer Einzimmerwohnung geworden. Mit dem Ziel, nicht sofort auf das Bett zu schauen, wenn man den Raum betritt. In dem geschaffenen Fenster steht jetzt ein Fernseher auf einem Drehteller, so dass die Möglichkeit besteht das TV Programm vom Bett oder vom Sofa aus (das sich auf der anderen Seite befindet) zu schauen.