Couch Surfing durch die Wohnstile #1 Landhaus

Es war wieder Zeit für mich eine neue Serie anzufangen. Nicht, dass ich mich schnell langweilen würde, aber ich schaue immer wieder gerne nach neuen Gebieten, wo ich mich austoben könnte. Da momentan alle meine Freunde eingerichtet sind und unser Umzug noch in der Schwebe steht, habe ich mir ein Projekt gesucht, bei dem ich für unsere neue Wohnung ein wenig recherchieren, experimentieren und Inspirationen sammeln kann. Und wie der Titel schon sagt, möchte ich durch verschiedene Wohnstile surfen und schauen welche Welle, die Meine ist. Ich bin sehr gespannt auf diesen wilden Ritt.

Natürlich gehört zu einer Wohnstil-Definition mehr als nur ein Sofa einzurichten. Aber alles andere würde meine räumlichen Möglichkeiten sprengen, deswegen habe ich mich (momentan) nur auf ein Objekt konzentriert.

Der Landhausstil – Natur pur!

Die Natur spiegelt sich hier in den Farben und Materialien. Holz, Stein, Keramik, Rattan, Ton, Zink, Baumwolle und Leinen prägen diesen gemütlichen und naturverbundenen Stil. Alles soll am besten selbst hergestellt werden: selbstgenähte Decken und Kissen, Möbeln aus massivem Holz, getrocknete Blumen, Kerzen. Ein bisschen Kitsch darf es sein – z.B. im Form von Porzellanfiguren. Diese romantische Idylle, die wir heute in der Mode und dem Wohnstil wiederfinden, war früher mit harter Arbeit auf dem Feld, im Garten, in der Stube und mit dem Nutzvieh verbunden. Aber der Stil an sich hat sich kaum verändert. Schon damals, als ich noch ein kleines Mädchen war, hatte mein Opa zu Hause karierte Vorhänge, Patchworkdecken mit Blumenmuster und überall im Haus hingen getrocknete Kräuter und Blumen von der Decke. Mein Opa war Tischler und bei ihm waren alle Möbel selbst gemacht. Oft habe ich ihm geholfen Sachen zu verleimen oder mit Sandpapier zu bearbeiten. Mein erster Schreibt stammte aus seiner Hand.

Der Landhausstil in der City

Immer häufiger und immer mehr Menschen sehnen sich, nach einem hektischen Tag im Büro, nach einer ländlichen Idylle mitten in dem Großstadtdschungel. Die Gemütlichkeit und Gelassenheit sind die perfekte Erholung von dem Chaos und Egoismus der Stadt.

Mein Landhausstil ist das Haus meines Opas und bedeutet Freiheit und frische Luft:

  • Farben: Rot, Blau, Grün, Zitronengelb und Pastelltöne
  • Muster: Streifen, Karos, Blumen
  • Naturholzmöbeln – gerne mit antikem Charme
  • Handbemaltes Porzellan
  • Frische Kräuter, Lavendel, getrocknete Blumen, aber auch Obst und Pilze
  • Tee, Getreidekaffee und selbstgemachte Limonade

Mein Landhaus Sofa sieht so aus:

 

Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt #2

Ich habe beschlossen dieses Jahr keinen Tannenbaum zu kaufen. Ich liebe zwar total den wundervollen Duft nach Wald und meiner Kindheit, aber wenn ich mir überlege, was mit der Tanne nach spätestens 6. Januar passiert, blutet mir das Herz. Aber Weihnachten ohne Tannenbaum ist für mich unvorstellbar und ein Ast aus Plastik kommt mir nicht ins Haus. Die Ideen in meinem Kopf überschlugen sich. Also um mich zwischen durch auch auf andere Sachen konzentrieren zu können, fuhr ich zu Bauhaus, um meinen Kopf und meine Nerven zu beruhigen. Manchmal denke ich, ich könnte da wohnen und jedes Mal, wenn eine Idee in meinem Kopf entsteht, wäre alles da, um sie zu verwirklichen.

Mit einem Einkaufszettel und einem Stift in der Hand, notierte ich alles, was nötig wäre um meinen Weihnachtsbaum Projekt zu verwirklichen. Mein Kopf war fürs Erste besänftigt. Nun musste ich (nur noch) auf das Wochenende und somit auf meinen Mann warten.

Nach einer erfolgreichen Shoppingtour, haben wir alles in die Wohnung gebracht… Holz soweit das Auge reicht und die Nase es riechen konnte – TOLL!

Wir haben (zu zweit) 4 Stunden für dieses Projekt gebraucht. Aber es hat (wie immer) viel Spaß gemacht zusammen herumzuwerkeln.

 

et voilà:

 

tannenbaum-large

Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt #1

IKEA ist wie Lego. Man bekommt eine Bedienungsanleitung wie man vorgehen soll, um ein Regal, ein Raumschiff, einen Tisch oder Stuhl oder eine Burg zu bauen. Aber mit ein wenig Fantasie kann man GROßES (er)schaffen.

Ein Raumtrenner oder ein Wandschrank aus ein paar Regalen und Tischbeinen ist da kein Problem mehr. In diesem Fall ist es ein Raumtrenner in einer Einzimmerwohnung geworden. Mit dem Ziel, nicht sofort auf das Bett zu schauen, wenn man den Raum betritt. In dem geschaffenen Fenster steht jetzt ein Fernseher auf einem Drehteller, so dass die Möglichkeit besteht das TV Programm vom Bett oder vom Sofa aus (das sich auf der anderen Seite befindet) zu schauen.

Ein Schlüsselbrett für Sara

Meine Frundin Sara ist vor kurzem umgezogen. Viele Sachen hatte sie schon. Viele Sachen hat sie neu gekauft. Und trotzdem fehlte ihr eine Kleinigkeit, von einer großen Bedeutung. „Ohne einen Schlüsselbrett fühlt es sich nicht, wie nach Hause kommen“ – hat sie mir gesagt. Sie braucht einfach das Gefühl, den Tag „abzuhaken“ –  habe ich mir gedacht. Da ich bei der Planung der Wohnung und bei dem Umzug dabei war, wusste ich ganz genau, was zu ihr passt (lilla) und welche Form (ein Bilderrahmen) das „Ding“ haben sollte. Also hatte ich ein neues Projekt, das viel Spaß gemacht hat.

Die Einkaufsliste:

  • Ein Bilderrahmen
  • 2 Wäscheklammern
  • 8 kleine Ringschrauben
  • ein Band oder eine dekorative Schnur
  • ein Bild oder ein schöner Spruch
  • eine Hakenleiste

Und hier mein Ergebniss. Ein tolles Einzungsgeschenk!

Ich hoffe, du bist in der neuen Wohnung angekommen.

 

Kleine Ecken gut gefüllt

Jeder hat zu Hause eine Ecke die nach Deko schreit. Wir leider nicht mehr… Unsere Ecken haben so laut geschrien, dass ich etwas unternehmen musste. Natürlich ist der Dekowahnsinn nicht über Nacht ausgebrochen, aber es hat Spaß gemacht zu planen und zu träumen, wie ich die Ecken füllen könnte. Was soll ich noch dazu sagen?…

…Ich habe ausgeträumt:-)