Schmück dich glücklich

Ein Mädchen zu sein ist schon toll… Der ganze Schmuck, der blickt und funkelt.

Ich trage gerne Ketten und Armbänder.  Und wenn der Tag zur Neige geht, landen meine Schätzchen ich einer Schatulle – was ich total schade finde, weil sie sehr dekorativ sind.

Ich habe überlegt wie sie nicht nur an mir zur Geltung kommen könnten. Eine Idee aus einer anderen Idee ist entstanden. Kompliziert? So funktioniert mein Gehirn eben.

Wenn ich einen Flohmarkt besuche, habe ich meine Standardpositionen, nach den ich zuerst Ausschau halte: alte Bücher, Porzellan und Porzellanknäufe. Ich muss schon sagen, ich habe mittlerweile eine ziemlich sehenswerte Sammlung. Die Bücher präsentieren sich ausgezeichnet in den Regalen und auf den Fensterbänken. Das Porzellan sieht fantastisch in der Küchenvitrine aus… Nur die Schubladen und Türen für die Knäufe fehlen inzwischen.

Und so entstand eine Idee, die mittlerweile für großartige Einzelstücke gesorgt hat.

Meine beste Freundin und ich haben schon von ihr profitiert.

Und so geht’s:

Die Zutaten
  • ein Bilderrahmen
  •  Stoff
  • Polstermaterial: Wintervlies oder Schaumstoff
  • Porzellanknäufe
  • Doppelseitiges Klebeband

Die Brotdose von heute heißt Lunchbag

Meine erste Brotdose habe ich von meiner Oma zu Einschulung bekommen. Es war eine schlichte Blechdose. Ich war total stolz, weil das Pausenbrot von den anderen Kindern in ein Butterbrotpapier eingewickelt war und ich konnte meine Dose ständig mit neuen Stickern bekleben. Es war eine großartige Zeit! Oder, wenn man so will – die Geburtsstunde meiner kreativen Ader.  😉

Im Verlauf der Menschheitsgeschichte 😉 wurde die Blechdose durch Butterbrotpapier, dann durch Alufolie und dann (im besten Fall) durch eine Tupperdose ersetzt. Aber die coolen Kids heutzutage haben keine Blechdosen für das Butterbrot mehr. Sie tragen Luchbags aus bunten Wachstüchern. Meine beste Freundin hat mir von den Tüten erzählt. Das Witzige an der Geschichte ist, sie wollte die Lunchbag nicht in erster Linie für ihren Sohn haben, sondern für sich selbst. Das fand ich so sympathisch, dass ich sie mit einer solchen Bag überraschen wollte (und ihren Sohn natürlich auch). Als ich das Projekt meinem Mann gezeigt habe, wollte er sofort auch eine für sich haben und so wurde er mein erstes Versuchskaninchen. Und danach hat sich das Projekt Lunchbag quasi verselbstständigt. Aber nur, weil es mir so viel Spaß gemacht hat die „Brotdose“ von heute zu nähen und die unterschiedlichen Stoffe zusammenzustellen. Und so geht es…

Man nehme:
  • zwei verschiedene Wachstuch Stücke. Die Größe ist individualisierbar. Ich habe für die erste Bag 2 Teile à 25x60cm und für die anderen Bags 2 Teile à 30x60cm
  • 10-15cm Klettverschluss
  • passendes Garn
  • natürlich eine Nähmaschine
  • und last but not least – gute Laune und die Lust am Nähen!
Und so geht’s:

Ich habe meine Wachstücher zugeschnitten und auf den Stoff, der außen zu sehen ist mittig die ca. 12cm langen Klettverschluss Teile angebracht und zwar 4cm von der oberen und unteren Kante. Beide Wachstücher zu Taschen vernähen und die Ecken abnähen (Bild4). Dann eine der Taschen auf die rechte Seite wenden und beide ineinander stecken. Welchen Teil man wendet ist egal. Wichtig ist, dass die rechten Seiten innen zueinander zeigen. Zusammennähen und dabei an ca. 5cm Wendeöffnung denken. Wenden und den oberen Rand absteppen.

Sie sind richtig toll und so praktisch und durch die verschiedenen Größen für jeden Einsatz bereit!

Ein Federmäppchen

Meine Nähkünste halten sich in Grenzen. Das ist Fakt. Aber ich werde immer besser. Und als ich gehört habe, dass meine beste Freundin auf der Suche nach einem Federmäppchen für ihr „Stifte – Armageddon“ ist, wollte ich sie überraschen und eins für sie nähen. Tja… Nachdem ich ein Schnittmuster, das mir gefallen hat, gefunden habe und den Stoff zugeschnitten habe, wusste ich – das wird nicht leicht. Offensichtlich lautet beim Nähen die Devise: je kleiner, desto schwieriger und zeitaufwendiger. Da ich das Schnittmuster umgeändert habe, weil ich den Teil mit Reißverschluss kleiner haben wollte, bin ich hier und da an meine Grenze gestoßen. Wie gesagt: je kleiner…

Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen:

 

Anbei noch das Video, nachdem ich den Anfang genäht habe:

 

Kissenbezüge im Landhausstil

Ich habe versucht, mich auf meinen Schwerpunkt Wohnstile, so gut wie es geht, vorzubereiten. Ich habe viel gelesen und mich durch viele Dinge inspirieren lassen. Als ich zu dem Teil über Landhausstil gekommen bin, war es für mich klar, dass ich wenigsten einen kleinen selbstgemachten Beitrag leisten muss. Da ich nicht die ganze Einrichtung Zeige, sondern mich auf das Zentrum des Wohnzimmer – das Sofa konzentriere und über ein paar Dekotipps erweitere, sind es die Kissen geworden.

Ich habe tolle Stoffe gefunden. Viel zu viele Stoffe! Alles sah einfach gut und einladend aus. Und das sind meine Ergebnisse:

Ohne Licht… wäre es dunkel

Ich liebe Lichterketten! Bei uns hängen sie das ganze Jahr über, überall in der Wohnung. Jetzt, wo es langsam auf den Winter zugeht, mache ich sie abends an und genieße das schöne, warme Licht bei einer Tasse Tee. Und da ich nie genug Lichterketten zu Hause haben kann, habe ich mir zwei neue gegönnt, die ich aufgepimpt habe.

Und so geht’s:

  • Im ersten Fall habe ich mich für eine Batteriebetriebene Draht Lichterkette mit Sternchen entschieden. Im Bastelladen in der Hochzeitabteilung habe ich die „Perlenkette“ gekauft und zurecht geschnitten. Dann noch Kabelbinder aus dem Werkzeugkasten von meinem Mann „ausgeliehen“ 😉 und tatatataaaa….. FERTIG!

Eine romantische Lichterkette

 

  • Die zweite aufgepeppte Lichterkette geht wie folgt:

Da ich nicht wirklich die Keksfee bin (essen JA, backen NICHT), habe ich mich entschieden meine Keksförmchen zu opfern und etwas sinnvolles daraus zu machen. Eine neue Upcycling Idee für alle, die zwar genüssliche Krümelmonster sind, aber keine Backfeen.

Eine Lichterkette ohne Kalorien